Meine Freundin hat mir den Horror ins Haus gebracht, ich bin zum Tierbesitzer geworden. Ich steh Kopf, dreh mich dabei im Kreis und jongliere teure Porzellaneier – alles nur, weil ich so aus dem Häuschen bin!
Wenn das Vieh mich weiterhin nervt, stecke ich es einfach in den Flieger und schicke es nach Timbuktu. Für alle Fälle buche ich schon mal einen Parkplatz am Flughafen in der Theodorstrasse 90-100 in Düsseldorf. Schlafen kann ich jetzt knicken, das kleine Drecksvieh hockt jede Nacht unter meiner Decke und schläft seelenruhig und ich kann mich nicht mehr frei bewegen, weil ich das Teil sonst womöglich zerquetsche – wäre eigentlich auch egal. Ich bin jetzt Aufpasser per Excellance. Was das bloß sollte, als ob ich mich um so ein Tier kümmern könnte, ich habe doch gar keinen Plan.

Ich hoffe mit meiner Grundausstattung habe ich die wirklich wichtigen Sachen abgedeckt. Der Rest kommt später. mit der alten Wolle meiner Mutter spielen.
Das einzige was ich bisher besorgt habe ist Katzenstreu, das Gepuller auf meinem Flokati war mir eine Lehre. Der Verkäufer wollte mich unbedingt beraten, eine geschlagene Stunde standen wir vor dem Ragal bis ich endlich mit Feliton Katzenstreu fliehen konnte.
Aber nun versuch mal ner Katze zu erklären, dass sie das eigens für sie eingerichtete Klo auch bitte schön benutzen möchte, es ist zum Verzweifeln! Und ständig rennt sie irgendwas um. Und wenn man mal so richtig Wut ablassen möchte – und dann guckt sie einen mit diesen großen unschuldigen Äuglein an. Was willste da noch machen?.
Wahrscheinlich werden wir wohl doch einfach Freunde werden.
Ich habe jetzt auch schon gar keine Zeit mehr, ich muss meinem Kätzchen was zu futtern geben. So, jetzt gehe ich mal in den Park, wie schön! Jetzt fällt mir relativ gar nichts mehr ein, also bin ich weg.