Die Anzahl an Viren und Bakterien, die dieses Jahr umherschwirren, ist gefühlt 10 Mal höher als in den übrigen Jahren. Ja, und auch bei supergesunder Lebensweise kommt man wohl nicht umhin, sich eine Grippe / einen grippalen Infekt / eine Magen- und Darmgrippe einzufangen. Und ja, auch mich hat´s erwischt.
Als Sportfreak trifft es mich gleich doppelt, erst ist man krank, dann geht es irgendwie besser, aber auch noch nicht so gut, dass man guten Gewissens wieder mit den Training anfangen könnte. Schließlich sind wir alle gewarnt: erhöhte körperliche Anstrengung während eines Infekts kann ernsthafte Folgen haben, wie Entzündung des Herzmuskels etc.
Gut, also sitze ich zu Hause fest und bin nicht mehr so krank, dass ich ununterbrochen im Bett liegen muss, aber auch noch nicht so fit, dass ich endlich mal wieder auf die Piste kann.
Was also tun? Um wenigstens die Lust am Spiel nicht ganz zu verlieren, hab´ich mir doch tatsächlich einen Billardtisch gegönnt (als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk an mich selbst sozusagen). Diese Art von ruhiger Aktivität ist für einen armen Rekonvaleszenten wie mich genau das Richtige, schnief seufz. Ja lacht nur, ich weiß schon in Zeiten von WII Fit, etc, erscheint das gute alte Billard aus einem anderen Jahrhundert zu stammen, aber es bringt einen tatsächlich geistig auf Trab und macht eben doch mehr Spaß als das virtuelle oder virtuell animierte Gehopse (außerdem ist das ja schon wieder zu anstrengend).
Allerdings gebe ich zu, dass ich noch ein echter Billard-Rokkie bin. Die Regeln hat man ja schnell intus, aber an guten Tipps zur Queues Führung, zur Spieltechnik, etc. mangelt es auch im Web leider ziehmlich. Nun, werde woll als Autodidatk einfach weiterüben …. und fleißig Fencheltee mit Honig trinken, damit ich bald wieder richtig auf dem Damm bin und draußen ein paar Runden drehen kann ….
Sport trotz Grippe?
November 18, 2009Haare sind aus Horn
September 14, 2009Haare sind aus Horn bestehende Gebilde, die der Haut entwachsen. Ihr unterer Teil, die Haarwurzel, nimmt am Stoffwechselgeschehen teil, verhornt dann und wird dabei nach außen geschoben, durchschnittlich ein Zentimeter pro Monat. Haare sind nicht wirklich nötig – ihre Aufgaben Wärmeisolierung, Reibungsminderung und Mitwirkung beim Berührungssinn können auch gut durch andere Strukturen übernommen werden. Psychologisch haben sie einen höheren Stellenwert – als Teil der individuellen Ausdrucksform werden sie geformt und geföhnt, geschnitten und verlängert, geglättet, in Locken gelegt und gefärbt. Spurensuche auf dem Kopf Vor allem in der Rechts- und Umweltmedizin dienen Haare dem Nachweis von Giften, Drogen und Spurenelementen. Dafür eignen sie sich ausnehmend gut – solche Stoffe und ihre Abbauprodukte lagern sich während des Verhornens gern in der Haarstruktur ein und bleiben dort auch noch nach langer Zeit nachweisbar. Hat die Leber den übermäßig genossenen Alkohol nach wenigen Stunden soweit abbaut, dass auch bei einem Alkoholtest der Führerschein nicht abgenommen wird, verraten Haare auch noch nach Wochen, ob der Haarträger raucht. Vor- und Nachteile einer Haaranalyse Vorteil ist also, dass die Haare nicht wie Blut oder Urin nur eine Momentaufnahme des derzeitigen Körpergeschehens sind, sondern chronische Belastungen oder Vergiftungen über einen längeren Zeitraum spiegeln. Nachteil ist, dass nicht alle Stoffe gleich gut nachweisbar sind und dass chemische Behandlung der Haare wie Färben oder häufiges Schwimmen in Chlorwasser das Ergebnis der Analyse unbrauchbar machen können. Außerdem sind nicht nur durch Essen, Inhalieren oder Injizieren aufgenommene Fremdsubstanzen in Haaren nachweisbar, sondern auch direkter Kontakt z. B. mit Stäuben kann zu Ablagerungen führen. Diese Aufnahmearten zu unterscheiden, ist bei bestimmten Stoffen schwierig. Durchführung und Auswertung von Haaranalysen Zur Probe werden etwa 500 mg Haare (ca. 2 Esslöffel voll) bzw. 2 Haarbüschel mit einem Durchmesser von je 5 mm benötigt. Die Länge sollte 2–3 cm nicht unterschreiten. Das Haar wird direkt an der Kopfhaut abgeschnitten. Am besten werden die Details der Entnahme mit dem jeweiligen Labor abgestimmt. Kosmetisch behandelte Haare (Färben, Tönen, Dauerwelle etc.) können nicht verwendet werden. Um die Ergebnisse korrekt beurteilen zu können, sollten idealerweise auch andere Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören Einflussgrößen wie Geschlecht, Alter, Jahreszeit, Wohnart, Trinkwassergehalt, Rauchverhalten, Staubbelastung am Arbeitsplatz, Metallniederschlag im Innenraum bzw. Blei in der Außenluft und Hobbyaktivitäten. Darüber hinaus ist auch die Dokumentation von Haarfarbe, Haartyp, Angaben zum Haarwaschen und verwendeten Shampoo, Behandlung der Haare und Schwimmgewohnheiten relevant.
Gesundheit ist unser wichtigstes Gut
April 3, 2009Für viele Händler waren die silbernen und goldenen Tütchen eine Goldgrube. Weil die als harmloser Räucherduft angebotene Kräutermischung Spice nachgewiesenermaßen die synthetischen Cannabinoide CP- 47,497 und JWH-018 enthält, ist jede Form von unerlaubter Herstellung, Handel und Besitz nach dem Betäubungsmittelgesetz seit dem 22. Januar 2009 untersagt. Doch in der Szene wird schon ein Nachfolger gehandelt: „Space“ soll aber längst nicht so wirken wie Spice. Es war viel zu einfach dieses unterschätzte Spice via UMTS Internet zu bestellen.
Gemeinsame Laboruntersuchungen des Instituts für Rechtsmedizindes Universitätsklinikums Freiburg und des Bundeskriminalamts verschiedener Spiceproben belegen, dass der Hauptwirkstoff eine chemisch leicht modifizierte Form des synthetischen Cannabinoids CP-47,497 ist. Dieser Wirkstoff hat ebenso wie das bereits bekannte Cannabinoid JWH-018 eine um ein vielfaches stärkere Wirkung, als das in der Cannabispflanze enthaltene Tetrahydrocannabinol (THC). Bei Spice handelt es sich somit um eine Kräutermischung mit chemischem Zusatz. Die hohe Wirksamkeit der synthetischen Cannabinoide sowie die ungleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe in dem Kräutermix bergen das Risiko von Überdosierungen nach dem Rauchen von Spice und ähnlichen Produkten. Von einem mindestens mit Cannabis vergleichbaren Suchtpotenzial sei auszugehen. In mehreren Fällen endete der Spice-Trip schon im Krankenhaus. Typische Nebenwirkungen sind Übelkeit, Halluzination und beschleunigter Herzschlag.
Verfasst von shirtalarm
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